Da sich die meisten Universitäten fernab der Heimat befinden, haben viele Studenten keine andere Wahl, als eine eigene Wohnung zu beziehen. Die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel sind in der Regel sehr gering und werden durch Aushilfsjobs aufgebessert. Renovierungen und Reparaturen in der eigenen Wohnung werden aufgrund des niedrigen Budgets daher oft selbst durchgeführt.

Kleine Reparaturen selbst durchführen

Besonders bei kleineren Reparaturen sind Rechnungen von Handwerkern relativ hoch. Arbeitszeit, Materialkosten und die An- und Abfahrt schlagen in einer Höhe zu Buche, dass in vielen Fällen ein Ersatz günstiger ist als die Reparatur. Studenten mit handwerklichem Geschick können mit selbst durchgeführten Reparaturen Kosten für teure Handwerkerrechnungen einsparen. Mit dem richtigen Werkzeug lassen sich sehr einfach Schränke zusammenschrauben, Regale an die Wand anbringen und selbst Maler- und Tapezierarbeiten erledigen. Mittlerweile ist es möglich, dass sich Studenten auch mit einem kleineren Budget mit qualitativ hochwertigem Werkzeug eindecken. Außer stromlosen Werkzeugen wie Hammer, Zange, Schraubendreher oder Schraubenschlüssel sollten Studenten Elektrowerkzeuge wie eine Bohrmaschine oder einen Akkuschrauber besitzen. Der Akkuschrauber ist ein Allroundwerkzeug für Reparaturen und Renovierungen und sollte in keinem Haushalt fehlen. Falls solche Werkzeuge noch fehlen sollten, kann man sich zum Beispiel hier nach passenden Geräten umsehen. Mit einem Akkuschrauber lassen sich:

  • Schrauben aller Art Einschrauben und wieder lösen.
  • Löcher in Holz und Metall bohren.
  • Quirls für Farbe und Tapetenkleister einspannen.
  • Spiralen für verstopfte Abflüsse aufsetzen.

Der Akkuschrauber sollte zur leichteren Handhabung mit einem Schnellspann-Bohrfutter und ergonomisch geformten Handgriffen ausgestattet sein. Die heutzutage verwendete T-Form der Schrauber verlagert das Gewicht des Elektrogeräts gleichmäßig. Zwei Akkus, im besten Fall mit Lithium-Ionen-Speichern und ein Schnellladegerät sind von Vorteil. Die Akkus haben eine höhere Amperestundenzahl und eine längere Lebensdauer als Nickel-Metallhydrid-Akkus.

Eine Bohrmaschine sollte im Studentenhaushalt nicht fehlen

Die in Universitätsstädten angebotenen Altbauwohnungen sind besonders bei Studenten beliebt. Die Wohnräume sind oft recht groß und haben hohe Wände und Decken. Zum Anbringen von Bücherregalen wird, in den meist aus Mauerwerk bestehenden Räumen, eine Bohrmaschine benötigt. Die Bohrmaschine sollte mit einem Schlagwerk und einem Schnellspannfutter ausgerüstet sein. Das Schnellspannfutter ermöglicht den einfachen Werkzeugwechsel. Eine Bohrmaschine mit circa 600 Watt eignet sich zum Bohren in Stein, Mauerwerk sowie in Metall und Holz. Studenten, die eine Neubauwohnung bezogen haben benötigen für diese Arbeiten allerdings einen Bohrhammer. Das Schlagwerk einer normalen Bohrmaschine ist für den in Neubauten verwendeten Stahlbeton nicht geeignet.

Diverses Kleinwerkzeug kann Energie sparen

Außer einer Bohrmaschine und einem Akkuschrauber sollte der Haushalt eines Studenten auch über diverse stromlose Kleinwerkzeuge verfügen. Besonders bei kleineren Reparaturen ist es oft nicht nötig, ein Elektrowerkzeug zu verwenden. Wer einzelne Schrauben mit dem passenden Schraubendreher ein- oder ausschraubt, schont Schrauben und Material und spart gleichzeitig teure elektrische Energie. Im Werkzeugkasten sollten sich außer Schlitz- und Kreuzschraubendrehern in verschiedenen Größen auch folgende Werkzeuge befinden:

  • Gabel- oder Ringschlüssel in verschiedenen Größen
  • Hammer mit mindestens 300 Gramm Gewicht
  • Flachzange, Rohrzange, Kombizange und ein Seitenschneider
  • Zollstock aus Holz mit Metallgliedern

Eine kleine Wasserwaage sollte auch nicht fehlen. Bei der Auswahl des Werkzeugs muss auf die Qualität des Werkzeugstahls Wert gelegt werden. Günstige Werkzeuge nutzen sich leicht ab und sind nach wenigen Reparaturen nicht mehr zu gebrauchen.

Werkzeug in guter Heimwerkerqualität ist auch für Studenten erschwinglich

Mit wenigen Elektrowerkzeugen und einer kleinen Auswahl an stromlosen Handwerkzeugen können Studenten problemlos kleinere Reparaturen durchführen und hohe Handwerkerkosten sparen. Bei der Auswahl der Werkzeuge ist es ratsam, eine gute Heimwerkerqualität zu bevorzugen, da diese sehr langlebig sind. Die Sonderangebote aus den Billigsegmenten der Händler, aber auch günstige Angebote im Internet sollten nicht berücksichtigt werden. Hierbei handelt es sich meist um minderwertige Ware, die auf dem asiatischen Markt produziert wird.

Bildquelle: mariusz szczygieł – Fotolia

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