Lustig ist das Studentenleben leider nur, wenn man das nötige Kleingeld hat, um die Rechnungen zu bezahlen und auch noch hin und wieder feiern zu gehen. Die Realität sieht leider ganz anders aus, und wer während des Studiums seinen eigenen Haushalt finanzieren muss, braucht oft noch einen Nebenjob. Es gibt aber viele einfache Tricks und Tipps, wie Studenten Geld sparen können und jedes gute Sparprogramm fängt in der Küche an. Die Möglichkeiten, hier Ausgaben zu reduzieren reichen vom cleveren Einkauf bis hin zum Energiesparen ohne großen Aufwand, aber mit großem Effekt!

Gesunde Ernährung mit wenig Geld

Wer seinen Einkauf ein wenig organisiert, kann jede Woche bares Geld einsparen. Eine Studie hat ergeben, dass wir pro Person und Jahr ca. 82 Kilo Lebensmittel einfach unbenutzt in den Abfall werfen. Für diese Unmenge an Nahrungsmitteln geben wir zuerst Geld aus, dann verbrauchen wir Energie, um sie nach Hause zu transportieren und zu lagern, bis wir wieder Gebühren für die Entsorgung bezahlen. Wäre es da nicht klüger, gleich gezielt den Einkauf auf unseren tatsächlichen Bedarf abzustimmen? Es lohnt sich also, einen Großeinkauf in der Woche zu organisieren und vorher eine genaue Liste zu erstellen. Dazu kann man sich schon vor dem Einkauf überlegen, was man in der Woche kochen möchte, wann man in der Mensa oder bei den Eltern isst und auch, ob man sich mit Kommilitonen zu einer Kochgruppe zusammenschließen möchte – denn Großpackungen sind oft viel preiswerter als Singleportionen! Saisonale Gerichte zu kochen spart ebenfalls bares Geld, denn Saisonobst und -gemüse werden preiswerter angeboten als außersaisonale Erzeugnisse.

Do-it-yourself in der Küche

Bei den Getränken lässt sich ebenfalls sparen. Tees und Wasser aus dem Hahn sind ungleich preiswerter als Säfte und Limonaden. Wem das Wasser aus dem Hahn zu fade schmeckt, der kann sich einen Wassersprudler anschaffen, mit dem man kohlensäurehaltige Getränke selbst herstellen kann. Die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall und auch das lästige Tragen der Getränkekästen entfällt! Wer gern Brot isst, kann mit Brotbackmischungen zum Selberbacken circa die Hälfte der Kosten einsparen, das Backen nimmt nur ein wenig Zeit in Anspruch. Auch Küchentipps zum Energiesparen sollte man konsequent umsetzen. Statt die Dunstabzugshaube einzuschalten, sollte man lieber einmal während des Kochens und einmal danach gründlich lüften. Auf Töpfe gehört beim Kochen grundsätzlich der Deckel, Tee- und Kaffee sollten mit einem Wasserkocher zubereitet werden. Auch die Restwärme von Herd und Ofen kann man ausnutzen und die Geräte fünf Minuten früher abschalten.

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