Motivationsprobleme stellen ein schwerwiegendes Problem für all diejenigen da, die lernen und sich weiterbilden wollen. Die Gründe für die fehlende Motivation sind vielfältig: Überforderung mit dem Lernstoff, konkurrierende Vorhaben, wie Hobbys und Arbeit, akute Unlust. Es fällt nicht immer leicht, sich zum Lernen zu motivieren. Wir erklären dir, wie es dennoch klappen kann.

5 Punkte für eine bessere Motivation zum Lernen

  • Zeitmanagement

    Ein durchdachtes Zeitmanagement ist die Basis für ein erfolgreiches Lernkonzept. Erstelle dir einen Plan, indem du dich für ausgewählte Tage und Zeiten zum Lernen verpflichtest, und bestimme Fristen, zu denen du gewisse Lernziele erreicht haben wollest. Wichtig ist, dass die Ziele realistisch gewählt sind. Woche für Woche bildest du dich auf diesem Wege ein Stück weiter und freust dich, wenn du das nächste Lernziel gemeistert hast. Vor allem im Studium ist das semesterbegleitende Lernen äußerst hilfreich. Diejenigen, die erst während der Prüfungsphase mit dem Lernen anfangen, werden förmlich mit Lernstoff erschlagen, was ausgesprochen demotivierend wirkt und häufig zu Stress führt.

  • Positiver Druck
    Unter Druck läuft unser Gehirn zu Höchstleistungen auf. Dies sollte aber nicht als Rechtfertigungsgrund für ein „Just-In-Time-Learning“ kurz vor der alles entscheidenden Klausur angesehen, sondern vielmehr als unterstützendes Argument für den im vorigen Punkt erläuterten Schritt-für-Schritt-Lernmarathon ausgelegt werden. Die gesetzten Fristen bauen einen gewissen Druck auf, der positiv auf die Leistungsfähigkeit des Lernenden wirkt. Wird ein Lernziel zu einem angepeilten Zeitpunkt einmal nicht erreicht, ist das halb so schlimm. Anders sieht das bei denjenigen aus, die erst einen Tag vor der Prüfung mit dem Lernen beginnen und bemerken, dass sie den ganzen Stoff, den sie wissen müssen, in der kurzen Zeit überhaupt nicht mehr in den Kopf bekommen können.
  • Gruppendynamik nutzen
    In der Gruppe zu lernen, bringt viele Vorteile mit sich. Du übst zu festen Terminen, die man in der Regel auch einhält, da du eine gewisse Verantwortung für die Gruppe trägst. Der rege Informationsaustausch in der Gruppe steigert zudem den erbrachten Lernertrag. Als zusätzliche Motivation zum Lernen dient der Spaßfaktor, der beim Lernen in der Gruppe meistens garantiert ist. Allerdings gibt es auch Typen, die besser und effektiver lernen können, wenn sie alleine sind.

Tipp: Hier erhälst du weitere Informationen zum Thema Motivation zum Lernen.

Bildquelle: © contrastwerkstatt – Fotolia.com

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