Ein Studium kostet – auch wenn die Studiengebühren jetzt weggefallen sind – Geld. Die Lösung: ein Nebenjob soll her, der ein bisschen Geld in die Kasse spült. Hier erfährst du was die beliebtesten Nebenbeschäftigungen für Studierende sind und was man alles darüber wissen sollte.

NebenjobVorerfahrung/bestimmtes WissenArbeitszeitenGehalt
AnimateurFreundliches Zugehen auf Menschen, eine mitreißende Art, ab 18 bzw. 20 Jahren Ein Arbeitstag kann zwischen 10 und 14 Stunden haben In fremden Ländern Unterkunft und Verpflegung + 500 bis 650 €
BabysitterMan kann gut mit Kindern umgehen, stressresistent Meist in den Abendstunden, aber auch nachmittags Nach Absprache zwischen 7 und 12 € pro Stunde
Call-CenterPC-Grundkenntnisse, wohlklingende StimmeFlexibel Von der Branche abhängig, meist zwischen 8 und 12 € pro Stunde
Freier RedakteurSpaß am Schreiben, hohe Kompetenz in einem FachgebietFlexibelSehr unterschiedlich, teilweise nach Länge des gedruckten Textes (zwischen 0,5 bis 1€ pro Zeile) oder auch Tagessatz zwischen 150 bis 250 €
KellnerErfahrung ist wünschenswert, aber kein Muss Schichtarbeit, auch am Wochenende und Feiertags 7 bis 10 € + Trinkgeld
MarktforscherBesonders geeignet für Studierende der Psychologie/Soziologie Meist flexibel zwischen 8 und 20 Uhr Meist auf 450 €-Basis
MessehostessGepflegtes Äußeres, freundliche Art, gute Allgemeinbildung Variiert, meist mehrere Tage hintereinander für eine Messe 50 bis 150 € pro Tag
NachhilfelehrerFachliche Kompetenz in dem Nachhilfefach, Spaß Wissen zu vermitteln Meist nachmittags / abends á 45 MinutenCa. 8 €
ProduktionshelferErfahrungen in Branche vorteilhaft, meist aber nicht gefordertZeitliche Flexibilität vorteilhaftZwischen 7 und 11 €
ProgrammiererProgrammierkenntnisse, InformatikkenntnisseFlexibelProjektbezogen, oftmals auf 450 €-Basis
Statist oder Komparse-Oft den ganzen TagMeist pauschal mit 60 € pro Tag
Tutor/Hilfswissenschaftler Fundiertes Wissen in einem Teilgebiet, Spaß am Lehren Meist bis zu 40 Stunden im Monat, nach Absprache Zwischen 7 und 13 €
Übersetzer/DolmetscherGute Sprachkenntnisse, Wissen über die jeweilige Kultur, freundlicher Umgang, gepflegtes Erscheinungsbild Je nach Tätigkeit Dolmetscher: Bis zu 30 bis 50 € pro Stunde
Textuelle Übersetzung: abhängig von Textlänge/-art

Vom Kellnerjob bis hin zum Hilfwissenschaftler

Zu einem der beliebtesten Nebenjobs bei Studierenden zählt der Job als Kellner. Der Vorteil beim Kellnern ist, dass es sich zeitlich gut mit einem Studium vereinbaren lässt. Am Tag geht man in die Uni und am Nachmittag beziehungsweise Abend geht man jobben. Doch im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass du auch am Wochenende und eventuell auch an Feiertagen arbeiten musst. Außerdem wird in den meisten Fällen keine Kellner-Erfahrung verlangt. Was du mitbringen solltest ist, dass du gerne mit Menschen zu tun hast und eine freundliche, offene Art gegenüber den Gästen zeigst. Des Weiteren solltest du ein Teamplayer und fit im Kopfrechnen sein. In manchen Situationen kann in diesem Nebenjob eine ganz schöne Hektik aufkommen, deswegen ist es hilfreich, wenn du relativ stressresistent bist und auch in aufgeheizten Lagen einen kühlen Kopf behältst. Das Gehalt beträgt meist zwischen 7 und 10 Euro die Stunde – aber auf diesen Wert kommt noch dein Trinkgeld, das an einem Abend gut und gerne mal bis zu 50 Euro sein kann.

Ein weiterer Nebenjob, der sich einer großen Beliebtheit erfreut ist der der Messehostess. Der Aufgabenbereich ist relativ abwechslungsreich. Dabei kann es sein das du Kunden über bestimmte Produkte informieren musst, übersetzende Tätigkeiten ausübst oder auch Service-Aufgaben, wie kellnern, übernimmst. Falls du der Meinung bist, dass das der richtige Nebenjob für dich ist, dann solltest du ein gepflegtes Erscheinungsbild haben, fremdsprachenaffin sein und eine gute Allgemeinbildung besitzen. Als Messehostess verdient man im Schnitt um die 50 bis 150 Euro pro Tag, also nicht gerade ein schlechtes Gehalt.

Du findest den Begriff Produktionshelfer ziemlich schwammig – kein Problem hier kommt die Erklärung. Als Produktionshelfer kannst du in verschiedenen wirtschaftlichen Branchen arbeiten. Aus diesem Grund sind die Aufgaben auch relativ unterschiedlich. Meist handelt es sich um Helfertätigkeiten wie zum Beispiel dem Bestücken von Zeitungen mit Prospekten. Wichtig zu wissen ist, dass dieser Job eventuell körperlich anstrengend sein kann und eine zeitliche Flexibilität abverlangen kann. Hier erfährst du mehr zum Berufsbild.

Aus deinem Studium kennst du ja schon den Job des Tutoren: Studierenden durch fachspezifische Übungen das zu lernende eingehender beibringen. An einer Uni kannst du neben dem Tutoren-Job auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig sein. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter recherchierst du zum Beispiel für Veröffentlichungen und wissenschaftliche Paper von Professoren. Ein toller Vorteil dieser Art von Job ist, dass du deine Fähigkeiten in dem Bereich vertiefst und durch einige Arbeiten auch erste berufliche Kontakte knüpfst, die du später nutzen kannst.

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