„Mens sana in corpore sano“. Das war über lange Zeit hinweg das Credo zackiger Sportlehrer und der Ausspruch war an den Wänden zahlreicher gymnasialer Turnhallen zu finden. Ob der römische Dichter Juvenal damit das gleiche meinte, was lange Zeit hineininterpretiert wurde ist natürlich nicht mehr zu klären. Tatsache ist jedoch, dass es einen Zusammenhang zwischen sportlicher Betätigung und geistiger Leistungsfähigkeit gibt. Die Bewegung fördert eine gute Durchblutung, der erste Schritt zu mehr Konzentrationsfähigkeit, außerdem wird die Bildung neuer Synapsen angeregt. Bei so vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen legen Schulen, Universitäten und Fachhochschulen natürlich Wert darauf, ihren Schülern und Studenten ein ausreichendes und vielseitiges Sportprogramm zu bieten.

Hochschulsport – für jeden etwas dabei

Es dürfte wohl keine Uni oder Fachhochschule mehr ohne umfangreiche Sportangebote geben. In Vorlesungen sitzen, über den Laptop gebeugt Hausarbeiten anfertigen, das Gehirn mit unendlichen Informationen vollstopfen – das schreit doch geradezu nach einem Ausgleich. Den findest du idealerweise direkt an deiner Uni oder FH. Informier dich doch einmal über die Möglichkeiten, die dir dort geboten werden. In der Regel sind die Angebote so vielseitig, dass für alle Interessengebiete etwas dabei ist. Von Aerobic über Bodystyling bis hin zu Yoga, Ballsportarten, Mannschaftssport, Leichtathletik oder Wassersport – bei den zahlreichen Sportmöglichkeiten wirst du bestimmt deine Lieblingssportart finden oder neu entdecken. Der Studienberater deiner FH oder Uni kann dir sicherlich alle Fragen zum Hochschulsport beantworten oder dich an die richtigen Leute verweisen. Wenn du bereits vor deinem Studium Leistungssport betrieben hast und auch während des Studiums nicht damit aufhören möchtest, kannst du dich unter Umständen um ein Sportstipendium bewerben.

In jedem Fall solltest du die Sportangebote deiner Hochschule nutzen – es wird deinem Studium sicher gut tun.

© Igor Mojzes – Fotolia.com

Share →