Die Suche nach der ersten eigenen Bude ist für Studenten meist aufregend. Ein knappes Budget und hohe Konkurrenz machen die Wohnungssuche jedoch nicht unbedingt einfach. Dieser Ratgeber beschreibt einige Tipps, wie Studenten bei ihrer ersten Wohnung den einen oder anderen Euro sparen können

Mit dem Studienplatz in der Tasche beginnt für Studenten meist ein neuer aufregender Lebensabschnitt. Meist ist damit auch der Auszug aus dem Elternhaus und der Bezug der ersten eigenen Wohnung verbunden. Doch die Wohnungssuche in der Großstadt erweist sich oft schwieriger als gedacht. Neben vielen Mitkonkurrenten erschwert ein knappes Budget die Suche.

Spartipp 1: Das monatliche Budget kalkulieren

Bevor die ersten Ausgaben anstehen, sollte man zunächst wissen, wie hoch das zur Verfügung stehende Monatsbudget ist. Deshalb ist zunächst eine Auflistung aller Einnahmen sowie der Ausgaben angesagt. Zu den Einnahmen gehören z.B. Bafög, Einkommen aus einem Nebenjob oder ein monatlicher Zuschuss der Eltern. Zu den typischen Ausgaben gehören Kosten für den Studienplatz, der Semesterbeitrag sowie für den normalen Lebensunterhalt.

Spartipp 2: So wird die Wohnungssuche einfacher

Sobald die Zusage für den Studienplatz vorliegt, sollte bereits mit der Suche nach dem WG-Zimmer oder der Wohnung begonnen werden. Denn besonders hier gilt: wer zuerst kommt, mahlt zuerst! Die Zimmersuche kann bequem online von zu Hause über Online-Portale erfolgen. Das spart Zeit und letztendlich auch Geld ein. Die Onlinesuche eignet sich wunderbar, um eine Vorauswahl der in Frage kommenden Objekte zu treffen, um dann anschließend mit den Eigentümern in Kontakt zu treten. Oft lohnt es auch, sich bei Wohn/Baugenossenschaften nach geeigneten Objekten zu erkundigen. Wer kein Geld für eine Möblierung zur Verfügung hat, sollte nach einem bereits möblierten Zimmer Ausschau halten.

Spartipp 3: Günstig umziehen

Studenten sollten den Umzug möglichst selbst organisieren. Um Kosten zu sparen, lohnt es sich Familie und Freunde zum “Möbelschleppen” zu animieren. Wer einen Kleintransporter benötigt, sollte hier nicht das erstbeste Angebot wählen. Hierfür gibt es inzwischen Preisvergleiche im Internet. Sparen kann man auch bei den Umzugskartons. Sinnvoll ist hier die Anfrage nach gebrauchten Kartons bei einer Spedition. Um Kosten für Neuanschaffungen zu sparen, sollte man zunächst das eine oder andere gebrauchte Möbelstück nutzen.

Spartipp 4: Mietkaution

Die Mietkaution stellt bei einem Umzug häufig den größten Kostenfaktor dar. Sie kann bis zu drei Monatsmieten betragen, und beläuft sich daher auch bei Studentenzimmern auf mehrere Hundert Euro. Wer die Kaution für seine erste Wohnung sparen möchte, kann seinem Vermieter anstelle der Barkaution die Hinterlegung einer Mietkautionsbürgschaft vorschlagen.

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