Du bist mit deinem Studium fertig und fragst dich, ob eine Stelle als Trainee, als Volontär oder eine Promotion das Richtige für dich ist? Hier findest du die wichtigsten Punkte, die du über die verschiedenen Möglichkeiten, die sich dir bieten, wissen solltest.

Die wichtigsten Eckdaten rund um die Stelle als Trainee für dich im Überblick

Die Dauer eines Traineeships kann variieren, liegt aber in den meisten Fällen zwischen sechs bis vierundzwanzig Monaten. Während der Ausübung als Trainee ist das Gehalt oftmals geringer, als bei einem Direkteinstieg. Doch die Qualifikationen, die du bei einer Stelle als Trainee erlangst, können dir bei späteren Bewerbungen sehr hilfreich sein. Der große Vorteil bei dieser Art von Jobeinstieg liegt darin, dass du viele praktische Erfahrungen und Eindrücke in unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens sammeln kannst. Auf diesen gemachten Erfahrungen beruhend, weißt du später, welche Aufgaben dir besonders liegen und Spaß machen. Außerdem ist es nicht selten, dass ein Trainee anschließend von dem Unternehmen übernommen oder ihm sogar eine Führungsposition in dem Unternehmen angeboten wird.

Was genau macht man als Trainee in einem Unternehmen?

In der Zeit als Trainee ist das Ziel, dass du die Aufgaben und Arbeitsabläufe in dem Unternehmen kennenlernst und dein im Vorfeld angeeignetes Wissen aus dem Studium, in der Praxis lernst anzuwenden. Wenn du dich für ein Traineeship entscheidest, ist es ratsam vorher bereits Praktika in dem angestrebten Berufsfeld absolviert zu haben. Die Aufgaben, die man als Trainee macht, können auf einem vorher strukturierten Ablaufplan beruhen oder auch individuell erstellt werden. Während du als Trainee tätig bist, folgt die Betreuung durch einen Rat gebenden Mitarbeiter, der dir bei aufkommenden Fragen weiterhilft. Im Rahmen einer Traineestelle bieten manche Unternehmen auch Seminare und Auslandsaufenthalte an, bei denen du die Möglichkeit hast dein praktisches Wissen noch weitergehender zu vertiefen.

Was muss man über ein Volontariat wissen?

Neben der Möglichkeit als Trainee berufliche Erfahrungen zu sammeln, ist es möglich als Volontär tätig zu werden. Was eine Volontär-Stelle ausmacht und was diese von dem Traineeship unterscheidet, wird in dem nächsten Textabschnitt näher erläutert.

In Berufsgruppen, die sich mit Journalismus beschäftigen, aber auch in Wirtschafts- und Verwaltungsbereichen, werden Stellen als Volontäre ausgeschrieben. Damit man als Volontär tätig werden kann, wird meistens ein abgeschlossenes Hochschulstudium verlangt. Von Vorteil sind ebenfalls, wie bei der Bewerbung um eine Stelle als Trainee, bereits absolvierte Praktika in dem Tätigkeitsfeld. Ein Volontariat ist ähnlich einem Traineeship, doch gibt es hier keine so klaren Regelungen für den Ablauf. Des Weiteren werden die Volontäre im Anschluss meist nicht von den Unternehmen übernommen, wie es beim Trainee oftmals der Fall ist. In der Regel dauert ein Volontariat zwölf bis vierundzwanzig Monate. Das Gehalt, das man währenddessen verdient, kann sehr schwanken und beträgt oft zwischen 1000-2000 € brutto im Monat. Doch wie bei einer Stelle als Trainee, ist ein Volontariat eine gute Möglichkeit seine eigenen Fähigkeiten auszubauen und sein theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen zu fundieren.

Was für Möglichkeiten hat man bei einer Promotion?

Wenn du promovieren möchtest, solltest du vorher einen Abschluss als Master, ein Staatsexamen, Diplom oder Magister erlangt haben. Außerdem solltest du dir überlegen, welche Art von Promotion du absolvieren möchtest:

  • Art der Promotion:
    • Traditionelle Individualpromotion: eigenständige Promotion und Betreuung von einem Professoren
    • Strukturiert: Betreuung durch mehrere Mentoren, zeitliche Begrenzung zwischen 3 und 4 Jahren, meist mit Beteiligung an gemeinschaftlichen Forschungsprojekten
  • Ort der Promotion:
    • An der Hochschule
    • In einem Unternehmen, größtenteils eigenverantwortlich

Bei einer traditionellen Individualpromotion suchst du dir selbst ein Forschungsthema mit einer passenden Forschungsfrage. Die Betreuung findet durch einen Professor des Bereiches statt, indem du promovieren möchtest. Eine strukturierte Promotion hingegen zeichnet sich dadurch aus, dass du nicht nur von einem Mentor Unterstützung erfährst, sondern von mehreren. Außerdem gibt es in dieser Form der Promotion oft Zusammenarbeiten mit anderen Doktoranden. Die benötigte Zeit für diese Promotionsform liegt zwischen drei und vier Jahren. Eine strukturierte Promotion kann finanzielle Vorteile gegenüber einer Individualpromotion bieten, in vielen Fällen müssen keine Studiengebühren gezahlt werden und in manchen Fällen, wird der Promovierende durch Stipendien unterstützt. Ein weiterer Aspekt der zu bedenken ist, ob du an einer Hochschule oder in einem Unternehmen promovieren möchtest. Wenn du deine Promotion in einem Unternehmen verfassen möchtest, ist es möglich, dass die Dauer mehr als das doppelte beträgt, als bei einer Promotion an der Hochschule. Ein Faktor für diesen zeitlichen Unterschied ist, dass du in einem Unternehmen viele andere Aufgaben hast und dein Augenmerk nicht stets auf deine Dissertation richten kannst. Überleg dir also im Vorfeld genau, mit welcher Art von Promotion du deine persönlichen Ziele am besten erreichen kannst.

Wenn du mehr zu dem Thema, welche Möglichkeiten du als Absolvent hast, wissen möchtest und auf der Suche nach weiteren Tipps für deinen Berufseinstieg bist, dann informier dich jetzt einfach auf www.career-and-more.de.

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