Studentenwohnungen besitzen im Allgemeinen eine kleine Grundfläche. Umso wichtiger ist es, die Räume beziehungsweise das WG-Zimmer gut zu gliedern. Um die eigenen vier Wände gelungen präsentieren zu können, muss nicht viel Geld ausgegeben werden. Oft lassen sich mit kleinen Tricks coole Highlights setzen. In Studentenwohnungen zählt nun mal Individualität.

Auf Funktionalität der Möbel achten

Die Studentenwohnung benötigt vor allem 3 Möbelstücke: einen ausreichend großen Schreibtisch, den ergonomischen Bürostuhl und ein Bett. Der Schreibtisch dient zum Ausbreiten der Lernmaterialien und zum Aufstellen des Laptops. Wer an Schreibfläche spart, muss sich beim Arbeiten unnötig einschränken. Gebrauchte Schreibtische erfüllen durchaus ihren Zweck. Sie kann man beispielsweise beim Trödelmarkt oder über Kleinanzeigen erhalten. Auf klobige, antike Stücke sollte jedoch verzichtet werden. Sie lassen sich schlecht transportieren und nehmen viel Platz in Anspruch.

Der Schreibtischstuhl muss höhenverstellbar und in der Neigung variabel sein. Das stundenlange Sitzen auf den Bänken im Hörsaal strapaziert den Rücken ohnehin. Man sollte ihm durch einen häufigen Wechsel der Sitzposition eine Auszeit gönnen. Der Schreibtisch und der Stuhl werden so nah wie möglich in Fensternähe aufgestellt. Zusatzbeleuchtungen wie eine schwenkbare Schreibtischlampe ermöglichen das augenschonende Arbeiten.

Das Bett muss vor allem bequem sein, wobei auf individuelle Vorlieben bei der Wahl geachtet werden sollte. Ist die Anschaffung eines Betts zu kostspielig, reicht für den Anfang manchmal auch nur eine Matratze. Aus hygienischen Gründen sollte diese allerdings im Neuzustand gekauft werden.

Raum zum Relaxen gönnen

Neben Schreibtisch, Stuhl und Bett soll das Zimmer natürlich auch gemütlich werden. Für eine gemütliche Entspannungsecke eignen sich besonders Sitzsäcke. Da junge Menschen ihre Mahlzeiten gern vor dem Fernseher einnehmen, empfiehlt es sich, einen Sitzsack (siehe hier) mit einem strapazierfähigen Obermaterial zu wählen. Kunstledermodelle sehen modern aus und lassen sich bei Bedarf mit dem feuchten Tuch abwischen.

Natürlich dürfen auch Regale in einer Studentenwohnung nicht fehlen. Denn sie bieten viel Stauraum und können gleichzeitig als Raumteiler dienen. Bücher, Ordner und Dekorationsmaterialien lassen sich ansprechend in ihnen drapieren. Offene Regale verleihen der Studentenwohnung zudem Leichtigkeit und lassen den Raum größer erscheinen.

Wirkung von Farben beachten

Vor der Gestaltung der Wände sollte man sich Gedanken über die Wirkung von Farben machen. Kleine Räume erscheinen größer, wenn sie in hellen Tönen gehalten werden. Warme Farben wie Orange oder Gelb sorgen für Gemütlichkeit. Blau wirkt sachlich und kühl. Nähere Informationen zur Farbwirkung bietet das Portal Farben und Leben.

Bildquelle: © Photographee.eu – Fotolia.com

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